Battle

Fuhhh.
Seit 2 Jahren jetzt schon keinen Buchstaben mehr hinter den Anderen gesetzt. Seltsam befremdlich, aber irgendwo doch genau das Richtige. Schön zu wiszen, dasz man in manchen Dingen nie die groszen Umbrüche erlebt, die das Leben ja angeblich im fortschreiten so mit sich bringen soll.
Schreiben ging/geht/gänge/wird gehen immer.
Allgemein merkt man manchmal ganz (& eigentlich viel zu)beiläufig, dasz zu viele Dinge dem steten Wandel anheim fallen. Gefühle, Gewohnheiten, geografische Niedergelaszenheit. Schön war es auch da, wo ich war. Aber schöner noch, ist es jetzt hier. Weil es sein musste, weil es sein sollte, weil es ist. Man gewöhnt sich an vieles (alles).
Beruhigt mich das?
Eher weniger.
Der Prozesz der Gewöhnung ist nicht immer ein Schleichender. Oftmals kommt er plötzlich, unerwartet und schonungslos über Einen, ohne dasz man etwas hätte ahnen können. In den meisten Fällen ist dann auch nicht freudige Überraschung der erste greifbare Ast aus der hereinströmenden Gedankenflut.
Aber irgendwas bleibt immer hängen. Einer bleibt auf der Strecke. Einer bleibt liegen.
Allright there are decisions to make!

Eh eh ey echt mal…

Total verballert schälen sich meine Augäpfel aus meinen Augenhöhlen hervor. Ein prüfender Blick wandert zum Handy um den körperlichen Zustand der entsprechenden Tageszeit anzugleichen? Was? Erst kurz vor 10? Na da darfs mir ja wohl mal noch schön Scheisze gehen. Wenigstens hab ich keinen Kater. Gern würde ich an dieser Stelle eine witzige Anspielung auf Katzen machen, aber so schnell arbeitet mein Hirn noch nicht um diese Tageszeit. Nachdem ich mich nun auch vollends vom gemütlichen Sofa erhoben habe, knallen langsam wieder die Erinnerungen vom gestrigen Abend in meine Synapsen. Also erstmal schnell ins Internet gesurft, um dort die Eigenen mit den Meinungen und Erinnerungen der objektiv anders Denkenden abzugleichen. Paszt soweit ganz gut. Langsam kehrt auch das Verantwortungs- und Pflichtbewusztsein für den heutigen Tag in meine noch sehr tugendlose Körperhülle ein. Also kann der nächste Schritt nur lauten: Mama anrufen. Die zeigt sich dann auch mehr als überrascht, dasz sich Sohnemann um diese unchristliche Zeit schon aus seiner Höhle traut. Immer wieder für ne Überraschung gut, der kleine Lumisch. Naja was solls denn. Ab unter die Dusche, kurz noch den aufkeimenden Gesichtspelz entfernt, Klamotten aus dem Schrank und an den Körper geworfen und ab zur Tür, den Tag an die Hand genommen und hinaus ins Leben. Gern wäre ich in dem Moment so cool wie Peter Licht und würde mit dem an der Backe klebenden Kiszen, den Tag mal ordentlich in die Matratze drücken. Aber jetzt hab ich mich einmal gewaschen, da kann ich das ruhig auch alle wiszen laszen. Zuletzt dann noch Grusz und Dank an Deutschlands kleinsten Cannabis-Junk! OHHHH MANNSEN!

We still run these streets…

Selten war ein Sommer so schlecht wie dieser. Und trotzdem meine ich, derzeit die schönsten Momente im Leben mit mir geschehen zu laszen. In Anbetracht deszen, dasz in unserer Stadt noch nie so wenig los war wie jetzt, bemerke ich, wie sehr ich diese Stadt liebe. Wir sitzen auf den Dächern von Häusern die mal neu, dann alt und jetzt wieder neu werden und schauen über die Giebel der vielen anderen Stadthäuser und reden über Past,Present and Future und wiszen trotzdem nicht so richtig was das alles war, ist und wird. Aber es geht uns gut damit. Es geht uns gut mit uns. Und vielleicht zählt auch nur das. Ich bedanke mich. Für den Sommer in dieser Stadt mit diesen Menschen auf diesen Dächern. Und dann schlägt mein Herz

Irgendwo dazwischen

Frau Müller bitte an die Information. Frau Müller bitte!
Alles hier ne 24 Stunden Live-Astroshow. Anrufen und Karten legen laszen. Jeder weisz bescheid nur ich nicht. Ich check mich nicht. Stehe wie zwischen Millionen von Regalschluchten im größten Supermarkt der Welt und suche seit Wochen „Knorr fix für schönes Leben“. Ausverkauft. Hammer nich. Prima. Mal an der Tanke schauen. Die haben alles was man zum überleben braucht. Morgen gibts Texte. Rave hard!